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News - Adressbetrug im Europäischen Parlament

Quelle: http://www.epp-ed.eu/press/showPR.asp?PRControlDocTypeID=1&PRControlID=7445&PRContentID=12978&PRContentLg=en

27/05/2008

The European City Guide is a scam and should be stopped immediately. Simon Busuttil MEP

Simon Busuttil MEP has embarked on his work to draw up a report for the European Parliament on misleading advertising practices by business directories such as the European City Guide.

Mr Busuttil was appointed the European Parliament's Rapporteur after the Parliament's Petition's Committee received around four hundred complaints from aggrieved persons, especially small traders, who were victims of this misleading practice.

Businesses typically receive an invitation to update their business information in a business directory on a free-of-charge basis. However, upon signing, they discover that they had actually signed up to a three-year contract in the business directory at an annual cost of around €1,000.

"This is a scam and we must put a stop to it", said Simon Busuttil during a press conference in Brussels. Many small traders from all over Europe are victims of this misleading business practice. After receiving the bill, victims are often also approached and harassed by debt collection agencies.

Calling on the European Commission to intervene in the matter, Busuttil said that this case had a clear cross-border dimension since many traders in different EU countries were affected. Moreover, the European City Guide is only one such scam. Many other business directories operate in the same manner basing their approach on misleading practices.

Asked on how he plans to move forward in his work, Busuttil said that his report will:

  • seek to raise awareness to avoid further proliferation of these practices;
  • urge EU countries to enforce EU law on misleading advertising more effectively;
  • request that the Commission proposes new measures to clarify any discrepancies in the law, and;
  • guide victims on how to deal with situations of this nature.
Petitioner Jules Woodall, who is running the Stop the European City Guide Campaign (www.stopecg.org) and who was one of the speakers at the press conference, said that roughly 20% of the businesses which sign up end up paying the hefty sum.

The European Parliament is expected to debate and adopt Simon Busuttil's report before the end of this year.

For further information:
Simon Busuttil MEP, Tel: +32-2-2847686
David Stellini, EPP-ED Group Press Service, Tel: +32-473-541926

Bei ECG handelt es sich um Schwindel, der unverzüglich gestoppt werden sollte. Simon Busuttil MdEP

Simon Busuttil MdEP hat mit seiner Arbeit zur Ausarbeitung eines Berichts für das Europäische Parlament über irreführende Werbepraktiken von Unternehmensverzeichnissen wie die European City Guide begonnen.

Herr Busuttil wurde zum Berichterstatter des Europäischen Parlaments ernannt, nachdem der Petitionsausschuss des Parlaments rund vierhundert Beschwerden von geschädigten Personen, vor allem kleinen Händlern, welche Opfer dieser irreführenden Praxis geworden waren, erhalten hatte.

In der Regel erhalten Unternehmen eine Einladung zur Aktualisierung ihrer Geschäftsdaten in einem kostenlosen Business-Verzeichnis. Allerdings, nach Unterzeichnung, merkten sie, dass sie in Wahrheit einen bis zu drei-Jahres-Vertrag mit jährlichen Kosten von rund 1000 € für den Eintrag in ein Business-Verzeichnis unterschrieben hatten.

"Dies ist ein Schwindel, und wir müssen dem ein Ende setzen", sagte Simon Busuttil während einer Pressekonferenz in Brüssel. Viele kleine Händler aus ganz Europa sind Opfer dieser irreführenden Geschäftspraxis. Nach Erhalt der Rechnung treten an die Opfer oft auch Inkassobüros heran und werden von den Inkassobüros belästigt.

Busuttil fordert die Europäische Kommission dazu auf, in dieser Sache zu intervenieren, und dass dieser Fall eine klare grenzüberschreitende Dimension habe, da viele Händler in verschiedenen EU-Ländern betroffen seien. Darüber hinaus ist der European City Guide nur ein Beispiel für solchen Betrug. Viele andere Adressbuchfirmen gehen auf genau die gleiche Weise mit irreführenden Praktiken vor .

Die Frage darauf, wie er in seiner Arbeit vorzugehen plant, sagte Busuttil, dass sein Bericht

  • versucht, das Bewusstsein zu steigern, um eine weitere Verbreitung dieser Praktiken zu verhindern
  • EU-Länder auffordert, die EU-Rechtsvorschriften gegenüber irreführender Werbung effektiver umzusetzen
  • fordert, dass die Kommission neue Maßnahmen einbringt zur Klärung von Abweichungen im Gesetz
  • Opfern im Umgang mit Situationen dieser Art hilft.

    Antragsteller Jules Woodell, der die Kampagne Stop the European City Guide (www.stopecg.org) leitet, war einer der Redner bei der Pressekonferenz und sagte, dass rund 20% der Unternehmen, die unterschrieben haben, am Ende die Zahlung der saftigen Rechnung vornehmen.

    Das Europäische Parlament wird voraussichtlich Simon Busuttil den Bericht noch vor Ende dieses Jahres diskutieren und verabschieden.

    Für weitere Informationen:
    Simon Busuttil MdEP, Tel: +32-2-2847686
    David Stellini, EVP-ED-Fraktion Presse-Service, Tel: +32-473-541926
Wer sich über die aktuellen Aktivitäten in Brüssel informieren will, kann dies auf dem Blog des Abgeordneten Corbett tun: http://www.richardcorbett.org.uk/blog/labels/ecg.html
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